Traditionell, urig, trachtig, echt...

 

Wiesn- und Nockherberg-Wirt Peter Pongratz veranstaltete den Wildererball schon von 1975 bis 1988 mit Riesenerfolg im Forsthaus Wörnbrunn. Er erinnert sich gern an die legendären Feste, bei denen ausgelassen und ungezwungen gefeiert wurde.

„Wir knüpften 2012 nach langer „Abstinenz“ in München an diese Tradition an und gehen jetzt auf die Pirsch am Nockherberg. Traditionell, urig, trachtig, echt ist unser Motto auch wieder für 2014".

In der Bevölkerung wurde der Wildschütz gern als Rebell des Volkes gesehen und verehrt. Schnell entstand der „Mythos Wilderer“, der in unzähligen Liedern besungen wird: Mutig, stolz, freiheitsliebend, mit dem Herz am rechten Fleck! Natürlich kommt bei uns kein Tier zu Schaden, wir verstehen uns eher als Wilderer der Herzen. Mit dem Wildererball wollen wir den Mythos wieder aufleben lassen, Traditionen pflegen, Emotionen ausleben, Grenzen überschreiten, in fremde Jagdgründe vordringen - ganz einfach wild feiern!

Wir haben uns natürlich auch Gedanken gemacht was der Wilderer heutzutage so trägt?

Und darauf gibt’s bei uns in Bayern auch im 21. Jahrhundert nur eine Antwort: Tracht!

Trachten Angermaier präsentiert Euch seine aktuelle Kollektion in einer spektakulär getanzten Modenschau.

Charakteristisches Merkmal des Wilderers war natürlich auch sein schwarzes Gesicht.

Das war mit Ruß oder auch Schuhcreme geschwärzt. Man war ja inkognito unterwegs, versteht sich. Gehen wir also davon aus, dass dies auch heute noch Grundbedingung ist.

Bekenntnis lohnt sich: Für alle, die beim Wildern unerkannt bleiben wollen und schwarzgesichtig zu uns kommen, gibt´s zur Stärkung einen Kleinen Feigling!